Runder Tisch Bayern "Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen"

Der Runde Tisch Bayern "Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen" ist Teil des Projektes Globalisierung von Sozial- und Umweltstandards.

Globalisierung bietet Chancen für Wachstum, Beschäftigung und Einkommen. Gleichzeitig können viele Menschen an den positiven Entwicklungen der Globalisierung nicht teilhaben und verfügen über keine - menschenwürdige - Arbeit. Globalisierung führt nicht von sich aus zu einer sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung. Globalisierung bedarf insofern der aktiven politischen Gestaltung und hat dabei den stetigen Bedeutungsverlust nationalstaatlicher Regelungen und den zunehmenden Einfluss (multinationaler) Unternehmen zu berücksichtigen. Die Diskussion über die Verantwortung von Unternehmen gewinnt an Dynamik. Eine wachsende Zahl von VerbraucherInnen meidet in ihrem Konsumverhalten Unternehmen, die Sozial- und Umweltstandards nur unzureichend beachten.

Eine Veranstaltung von Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. in Kooperation mit dem Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie (München) und der Hochschule für angewandte Wissenschaften München.

"7. Runder Tisch Bayern: Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen" am Fr, 30.11.2012, in München

Die Veranstaltung wird gefördert von der Bayerischen Staatskanzlei und der Ev.-Luth. Kirche in Bayern.

Veranstaltungen

Internetportal der Bundesregierung zu CSR / CSR-Strategie der Bundesregierung

In Deutschland steigt die Zahl der Unternehmen stetig, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und freiwilliges, gesellschaftliches Engagement in ihre Unternehmensstrategie integrieren. Diese gesellschaftliche Verantwortung will die Bundesregierung fördern. Die Internetseite www.csr-in-deutschland.de informiert über Grundlagen von CSR, internationale Leitsätze und Instrumente sowie über Handlungsfelder und Aktivitäten der Bundesregierung in diesem Zusammenhang (incl. Aktionsplan CSR der Bundesregierung vom 6. Oktober 2010).

OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen

Nach einem intensiven Überarbeitungsprozess stellte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 25. Mai 2011 in Paris die neuen Leitsätze für multinationale Unternehmen vor. Die deutsche Nichtregierungsorganisation Germanwatch begrüßte die inhaltlichen Verbesserungen sowie eine Festschreibung der Leitsätze auch für Zulieferbeziehungen, kritisierte jedoch mangelnde Fortschritte bei grundlegenden Verfahrensfragen. Die erreichten Fortschritte stellten noch einmal mehr in Frage, ob die Umsetzungsinstanz in Deutschland trotz der offensichtlichen Interessenkonflikte weiterhin im Bundeswirtschaftsministerium angesiedelt sein sollte. Pressemitteilung von Germanwatch
siehe: www.germanwatch.org/presse/2011-05-25.htm

ISO 26000


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